Kölner CSD-Parade | So 4. Juli 2010 | ab 12 Uhr

Die ersten Demonstrationen für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender fanden schon 1972, organisiert von der „Gay Liberation Front", in der aufgeschlossenen Domstadt Köln statt.

Seit 1991 veranstaltet jedoch der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (KLuST) alljährlich die CSD-Parade. Einerseits im Gedenken an die Ereignisse in der Christopher-Street 1969, andererseits mit Blick nach vorn, um weiterhin für die Gleichberechtigung und Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern zu demonstrieren.  

Während sich anfänglich rund 3.000 Lesben und Schwule in der historischen Altstadt zum Gay-Pride und Straßenfest trafen, kamen in den letzten Jahren jeweils zwischen 650.000 und 1.000.000 Gäste nach Köln, sodass die CSD-Parade zum Abschluss des ColognePride heute als einer von Europas größten Queer-Events gilt: Bis zu 120 Wagen und ungezählte Fußgruppen nahmen an den Paraden der letzten Jahre teil.  

Beste Paradegruppen

Im zweiten Jahr fand sich 2009 wieder eine Jury zusammen, die die Fußgruppen und Wagen der CSD-Parade nach Kreativität und Motto-Umsetzung bewertete.

Sieger des Jahres 2009 in der Kategorie "Bester Paradewagen" wurde die Gruppe "Liberty Cruiser". Die Aktiven von "baraka - a place for international lesbians, gays & friends" wurden als "Beste Fußgruppe 2009" ausgezeichnet.  

Als Preis dürfen sich die beiden Gruppen die Platzierung bei der kommenden Parade frei aussuchen und erhalten zusätzlich jeweils 30 Freikarten für die nächste Ausgabe der Party "Colour Cologne".

Und nun gilt es auch für 2010: Her mit den kreativen Ideen bei der politischen und bunten Gestaltung der Paradegruppen!